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Zürcher Stadtpolizei verschafft sich Respekt

6 Dezember 2009 638 views 4 Kommentare

Mit Gewalt zum Respekt

Vor einigen Tagen hat sich die Zürcher Stadtpolizei endlich entschieden, sich mehr Respekt zu verschaffen. Im folgenden Video zeigen Sie, wie sie sich mit Gewalt, praktisch grundlos, ihren Respekt beschaffen.

Im folgenden Video von SFs 10vor10  zeigt die Zürcher Stadtpolizei, wie sie sich ihren “Respekt” verschaffen. Dabei kreuzen sie mit Sondereinheiten auf und 427470_R_K_B_by_Arno-Bachert_pixelio.dezeigen den Passanten wo es lang geht. Personen, welche Zigaretten auf den Boden werfen, werden in Zellen gesperrt.  Anderssprachige Passanten, welche die Anweisungen nicht sofort verstehen werden mit dem Boden bekannt gemacht. So muss es in Zukunft sein, meint die Polizei. Doch mehr als Schockierung werden sie mit dieser Aktion wohl nicht geerntet haben.

Besonders schockierend ist ein Beispiel mit einem Velofahrer, der den Polizeibus streift. Er wird von seinem Fahrrad gerissen und von mehreren Polizisten an die Wand gedrückt. Immer mehr ganz normale Passanten erscheinen und teilen der Polizei ihre Meinung mit. Die Polizei erscheint mit Sondereinheiten und stellt sogar Polizisten mit Gummischrotgewehren hin. Für den Zuschauer grundlos.

Also sollten wir uns stets höflich benehmen, wenn wir mal die Polizei auf der Strasse kreuzen. Hände hoch! Zigarette in der Hand behalten! Ganz lieb grüssen und möglichst unverdächtig wirken!

Es mag schon sein, dass die Polizei in manchen Situationen härter durchgreifen muss. Aber hier haben sie offensichtlich die falschen Personen zu hart erwischt. Dies kann ja einmal geschehen, aber in diesem Video wird es gleich drei Mal nacheinander gezeigt.

Der Beitrag erschien am 2. Dezember in der Nachrichtensendung 10vor10.

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Bild: Arno Bachert/ pixelio.de
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4 Kommentare »

  • Jonas schreibt:

    Aso da mitem Velofahrer isch definitiv übertribe. De Rest isch no einigermasse verständlich…

  • admin (author) schreibt:

    Also ich bin eigentlich auch der Meinung, dass die Polizei für Recht und Ordnung sorgen soll. Aber alle drei im Video gezeigten Situationen hätten keinen Eingriff benötigt. Mit Menschen kann man ja auch reden.

  • mmemichi schreibt:

    meiner meinung nach eine völlig übertriebene aktion, die überhaupt nichts mehr mit verhältnismässigkeit zu tun hat. als betroffener würde ich mir so etwas ganz sicher nicht einfach gefallen lassen und ich denke, dass das für die polizei selber auch noch probleme geben könnte. schliesslich hat sich die polizei auch immer noch an unsere gesetze zu halten und innerhalb dieser schranken dürfen sie handeln – aber nicht mehr. und hier ist die verhältnismässigkeit ganz sicher nicht gegeben.

  • admin (author) schreibt:

    Bin mir nicht sicher, aber das Video wurde kurz nach der Veröffentlichung auf der SF 10vor10 Seite wieder entfernt. Wäre also auch eine Einschränkung der Pressefreiheit. Jetzt ist es aber wieder da.

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